Contents - Newsletter for Document Professionals
 

Contents 01/2006

 

Der Markt für Datenerfassungstechnik wandelt sich. Während früher zentrale Datenerfassungsanalgen das das Maß der Dinge waren, beobachten wir heute, wie sich Dokumententechniken immer tiefer in Fachsysteme integrieren. Die Architektur unseres Invoice CENTER, bei dem die Dokumenten­analysesoftware DOKuStar direkt von SAP angesteuert wird, spielt hier eine Vorreiterrolle. In unserem Beitrag über die Bestellbearbeitung bei BASF berichten wir diesmal aus einem anderen Bereich über die enge Verzahnung von Dokumentenanalyse und Fachlogik.

Doch es geht auch noch dezentraler und noch direkter. Wir haben unsere Single-Click-Entry-Technik, d.h. die Datenerfassung durch Mausklick aus unserer Validierungssoftware herausgelöst und bieten sie als eigenständiges Produkt an. Jetzt kann man von jedem beliebigen Dokument in jede beliebige Anwendung Daten direkt übertragen. Gewissermaßen die kürzeste, denkbare Datenerfassungs­strecke. Das neue und neuartige Produkt wird Ihnen weiter unten vorgestellt.

Techniken herauslösen und sie in neuen Kontexten verfügbar machen ist das Eine, die Basisprodukte verbessern das Andere. Was wie eine kleine änderung aussieht, nämlich der Wechsel von DOKuStar 3.7 nach 3.8 kommt einer kleinen Revolution gleich. Eine Fülle neuer Funktionen und ein komplett neues Design Studio finden Anerkennung bei den Anwendungsentwicklern und sorgen für noch höhere Automatisierungsraten in den Anwendungen.

Und um diese vielen Neuheiten auch an den Mann und an die Frau, also Ihnen zu bringen, haben wir unseren Vertrieb weiter ausgebaut. In diesem Newsletter stellen wir Ihnen die neuen Kollegen vor.

Johannes Schacht

Inhalt
 
 
 Aus unseren Projekten


BASF AG automatisiert die Bestellbearbeitung

Die beiden Pole der Supply Chain, die Bestellung und die Bezahlung, scheinen aus Sicht des Dokumenten- und Informationsflusses identisch. Entweder es kommt eine Bestellung ins Unternehmen oder eine Rechnung. Doch warum ist heute die Eingangsrechnungsbearbeitung in der Regel umfassender automatisiert als die Bestellbearbeitung?

Dafür gibt es mehrere Gründe. So ist eine Rechnung oft ein „erwartetes“ Dokument, liegt eine Bestellung vor, muss lediglich geprüft werden, ob die Rechnungspositionen mit den Bestell- und Liefereinheiten zusammenpassen. Die Zuordnung von Bestell- und Rechnungspositionen gelingt auch, wenn die Artikelbezeichnungen voneinander abweichen. Der Hauptgrund liegt jedoch im ungleichen Kräfteverhältnis zwischen Kreditor und Debitor. Vielen Lieferanten ist jede Bestellung willkommen, selbst auf dem oft zitierten Bierdeckel. Beim Rechnungseingang dagegen werden die Hürden oft hoch gelegt: Zentrale Rechnungsadresse, vorgegebene Rechnungsangaben, Rückweisen von Rechnungen bei Formfehlern – alles bewährte Techniken aus dem Repertoire der Prozess­optimierung.

Die BASF AG kommt ihren Kunden auch beim Bestelleingang deutlich entgegen. Der erste, erfolgreiche Schritt ins E-Commerce war das PlasticsPortal (ein Portal das die Bestellungen von Kunststoffen online ermöglicht). Doch es zeigte sich schnell, dass nicht alle Kunden das Portal nutzen. Wer selbst ein fortgeschrittenes ERP-System einsetzt sieht sich dem „Double Order Entry“ gegenüber: Die Bestellung wird ins eigene ERP-System eingetippt, ausgedruckt und anschließend ins Portal des Lieferanten eingegeben. Keine effiziente Lösung.

Die „große“ Lösung ist natürlich der direkte Datenaustausch – Stichwort EDI. Wie aber auch bei der Rechnungsverarbeitung sind die Hürden für diese Variante hoch, so dass nur Kunden, die eine sehr enge logistische Verbindung mit BASF suchen, diese Investition tätigen. IOP steht für „Intelligent Order Processing“ und verarbeitet Bestellungen auf Basis elektronischer Dokumente. Der Kunde erzeugt aus seinem ERP-System eine Bestellung als PDF-Datei und schickt sie per E-Mail an ein E-Mail-Account bei BASF. Alternativ, aber weniger effizient, kann er die Bestellung ausdrucken und an eine feste Faxnummer senden. Gleich auf welchem Weg die Bestellung ankommt: DOKuStar extrahiert die Bestelldaten und der Ultimus Workflow sorgt dafür, dass eine Bestellung in SAP angelegt und der zuständige Sales Manager benachrichtigt wird. Auch die Auftragsbestätigung geht automatisch als E-Mail an den Kunden. Auf diese Weiset wird das gleiche Ergebnis erreicht wie bei EDI: Eine Bestellung die ohne manuelle Intervention vom EPR-System des Kunden in das des Lieferanten übertragen wird.

Was sich einfach liest, ist im Detail sehr anspruchsvoll, z. B. die Dokumenten­analyse. Bestellungen variieren im Aufbau deutlich stärker als Rechnungen, die Bestellungen kommen im wahrsten Sinne des Wortes aus aller Herren Länder und dazu kommt, dass man eine Bestellung ohne Analyse der Line Items, also der tabellarischen Bestellpositionen nicht verarbeiten kann. Ohne DOKuStar ART, das automatische Lernmodul der Produktfamilie, wäre die Aufgabe nicht lösbar.

Aber eine Aufgabe kann auch DOKuStar nicht lösen, nämlich die Artikelbezeichnung des Kunden auf die bei BASF abstimmen. Es ist leider eher die Regel als die Ausnahme, dass die Bezeichnungen differieren. Was tun? Hier hilft der Rückgriff auf die Bestellhistorie. Jeder Kunde bestellt seine Chemikalien immer unter der gleichen Bezeichnung und die Kunden von BASF bestellen regelmäßig gleiche Artikel. Die IOP-Lösung sucht in den zurückliegenden Bestellungen nach ähnlichen Bezeichnungen und ermittelt, welche interne Bestellung der Verkäufer damals daraus gemacht hat. So können die meisten Bestellungen automatisch gebucht werden.

Natürlich müssen auch Ausnahmen behandelt werden, wenn DOKuStar die Daten nicht lesen kann, oder die Bestellhistorie keinen Aufschluss über die Bestellpositionen liefert. In Summe ein anspruchsvoller Dokumentenworkflow, der mit dem Produkt der Firma Ultimus realisiert wurde. Über dessen Monitor kann auch der gesamte Verarbeitungsprozess gesteuert und kontrolliert werden.

IOP löst das „Double Order Entry Problem“, die Kunden können Ihre gewohnten Bestellformate verwenden, die aufwändige und fehleranfällige manuelle Datenerfassung von Faxbestellungen gehört der Vergangenheit an. Mittlerweile hat IOP eine gleichrangige Position zu den anderen E-Commerce Transaktionskanälen der BASF eingenommen.

 


Rechnungsbearbeitung: Made in Germany und
Schweizer Präzision


Warum wird Invoice CENTER für SAP vollständig in SAP®-Systeme integriert? Nun, die Vorteile dieser Architektur sind zwar schnell genannt, ihr Nutzen dagegen von Dauer:

  • es müssen keine zusätzlichen IT-Systeme eingepflegt werden
  • die Prozesssicherheit steigt
  • die Bearbeiter bleiben in der SAP-Umgebung.
  • für die Geschäftslogik stehen alle SAP-Stammdaten zur Verfügung
  • die Mandantenfähigkeit ist gegeben
  • das Arbeiten an verteilten Standorten und mit verteilten SAP-Systemen wird unterstützt.

Und der messbare Gewinn? Zeit und Geld.
Von diesen Vorteilen überzeugte sich auch die Swisscom und bearbeitet ihre Eingangsrechungen mit Invoice CENTER für SAP. Unter der Leitung von Swisscom Fixnet AG und Swisscom Mobile AG wurde zunächst der Rechnungseingang der Swisscom Mobile AG automatisiert. In Folge wird das Systemsukzessive bei allen Gruppengesellschaften der Swisscom AG eingeführt.

Besonders wichtig für die Swisscom AG: die mehrwertsteuerkonforme Erfassung der Rechnungsdaten wird berücksichtigt, z.B. die Prüfung der MwSt.-Konformität nach Schweizer Recht und die Erkennung und Verarbeitung des richtigen MwSt.-Kennzeichens sowie mehrerer MwSt.-Sätze pro Rechnung. Neben deutschen, französischen, italienischen und englischen Rechnungen verarbeitet Invoice CENTER auch Belege wie Vereinbarungen (auch handschriftliche) und Kreditkarten­abrechnungen. Invoice CENTER für SAP ist angeschlossen an das bereits vorhandenen IXOS-ARCHIVE/sc und mehrere Canon Duplex-Scanner.

Möchten Sie mehr wissen, lesen Sie hier.

 Von unseren Produkten


Open Text Desktop Capture überträgt Daten in beliebige Anwendungen

Open Text Desktop Capture unterstützt die manuelle Datenerfassung und macht sie zu einem einfachen und übersichtlichen Vorgang. Anstatt die Daten einzutippen, überträgt sie ein Mausklick einfach aus dem Quelldokument in jede beliebige Zielanwendung. Dazu arbeitet der Nutzer temporär in die SCE-Dokumenten­anzeige. Bewegt er den Mauszeiger in die Nähe einer markierten Angabe, wird diese Information vergrößert angezeigt. Ein Mausklick überträgt die ausgewählten Daten in die angeschlossene Anwendung. Der Wechsel zurück in die Fachanwendung erfolgt automatisch nach dem letzten Eingabefeld. Open Text Desktop Capture kennt alle Informationen des digitalen Dokuments, denn hinter dem angezeigten Dokument verwaltet die Software die mit OCR gewonnenen Zeichen sowie die von der Anwendung benötigten Daten. Mit diesen Informationen wird der Benutzer durch das Dokument geführt.
Open Text Desktop Capture greift bei den Geschäftsprozessen, für die sich eine automatische Datenerfassungslösung nicht rechnet, aber die Dateneingabe einen substanziellen Anteil einnimmt.

Neugierig auf mehr? Dann lesen Sie einfach weiter oder fordern Sie unseren Demo-Film an. Er zeigt, wie einfache mit Open Text Desktop Capture Daten erfasst werden können. Oder fordern Sie eine Testversion an! Einfach eine E-Mail an marketing-dt@opentext.com senden.

 


Mit DOKuStar Extraction 3.8 schneller zum Ziel

Nicht nur Anwender profitieren von der neuen Version unserer Dokumentenanalyse-Software, sondern auch die Entwickler. In dieser Version haben wir das Entwicklungswerkzeug DOKuStar Design Studio völlig neu aufgebaut. Jetzt unterstützen viele Fenster, neue Funktionen und Nutzerkonzepte die Entwickler bei ihrer Arbeit und beschleunigen die Projekterstellung. Besonders anspruchsvolle Projekte können jetzt schneller und effizienter getestet und verbessert werden:

  • Die Ergebnisse eines Testlaufs lassen sich jetzt einfacher anzeigen und suchen, z. B. die  Ergebnisse zu einem Feld in verschiedenen Testdokumenten.
  • Für jedes Projekt wird die Testumgebung in einer separaten Datei gespeichert; wird ein Projekt erneut geöffnet, wird die letzte Testumgebung unter Verwendung dieser Datei wiederhergestellt.

Und was ist für die Nutzer neu?

Sie profitieren u. a. von der verbesserten Zeichenerkennung. In DOKuStar 3.8 ist die neueste Version der Zeichenerkennung RecoStar integriert. Auch ist es jetzt ist einfach, Grau- und Farbimages zu bearbeiten, denn DOKuStar verfügt nun über erweiterte Bildverarbeitungsfunktionen. Hierzu gehören auch die Möglichkeiten der spezifischen Bildverarbeitung, z. B. die Verarbeitung um 90° gedrehter, gesetzter Schrift und spezielle Filterverfahren um grau hinterlegte Nutzinformation frei zu stellen.
Und die Ziele von DOKuStar 3.8? Anwendungen schneller zu erstellen, das Spektrum der verarbeitbaren Dokumente zu erweitern und die Erkennungsraten zu steigern.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann lesen Sie einfach weiter.

 Interna


Océ Document Technologies verstärkt den Vertrieb

Wir bauen unser Vertrieb weiter aus. Neben dem strategischen Ausbau des Vertriebesgebietes BeNeLux haben wir auch unser Behördenvertrieb in Berlin verstärkt. Seit dem ersten Januar 2006 stehen Ihnen drei neue Ansprechpartner zur Seite. Diese stellen wir Ihnen kurz vor.

Dr. Thomas Hütter Seit dem 1.1.2006 vertärkt Dr. Thomas Hütter als Account Manager die Betreuung des öffentlichen Bereiches. Dr. Thomas Hütter arbeitet seit vielen Jahren im DMS-Umfeld. Er wird seine Kunden aus der Océ-Niederlassung in Berlin betreuen.

     

Dr. Thomas Hütter

 

Tel.: +49(0)30 240 21 237

Panoramastr. 1  

Fax.: +49(0)30 240 21 101

10178 Berlin

 

Mobil: +49(0)170 761 39 25

   

ThomasHuetter@opentext.com



 

Wouter Murrath Wouter Murrath ist seit 1991 in der DMS Branche und hat dort in vielen Bereichen Erfahrungen sammeln können: Vertrieb, Marketing und Projekt Management.
Als Project Manager und Sales Consultant schloss er sich im Jahre 2000 dem DMS Team der Océ Belgien an, wo er sich mit dem Vertrieb unserer Produkte und Lösungen beschäftigte.
Zusammen mit Mario Leonora betreut er seit dem 1.1.2006 als Area Manager das Vertriebsgebiet BeNeLux.

     
Wouter Murrath   Tel.: +32 (02) 729 48 37
Avenue Jules Bordetlaan 32   Fax.: +32 (02) 729 48 82
1140 Bruxelles/Brussel   wouter.murrath@oce.be
 

Mario Leonora Seit mehreren Jahren als Consultant im DMS-Umfeld der Océ Belgien ist Mario Leonora ein kompetenter Ansprechpartner für unsere Produkte und Lösungen.
Ab dem 1.1.2006 verstärkt er unser BeNeLux Team als Consultant für Input Management und Project Manager. Er wird zusammen mit Wouter Murrath seine Kunden vom Standort Brüssel aus betreuen.

     
Mario Leonora   Tel.: +32 (0)2 729 48 93
Avenue Jules Bordetlaan 32   Fax.: +32 (02) 729 48 82
1140 Bruxelles/Brussel   mario.leonora@oce.be


 Unser Eventkalender


Document Technologies on the Road

Das Jahr 2005 bot Ihnen viele Möglichkeiten uns und unsere Produkte und Lösungen auf zahlreichen Veranstaltungen und Messen kennen zu lernen. Auch in diesem Frühjahr sind wir auf vielen Veranstaltungen vertreten. Hier ein Ausblick der wichtigsten Veranstaltungen der nächsten Monate.


Veranstaltung Datum Ort Schwerpunkte
 
AuthentiDate Enterprise Signature Day 02.03.06 Düsseldorf • Scanlösung mit Signatur
 
CeBIT 08.03. bis
15.03.06
Hannover • Invoice CENTER
• Steuer CENTER
• Mail CENTER
 
Océ OpenHouse 27.03. bis
31.03.06
Poing • Invoice CENTER
• Steuer CENTER
• Open Text Desktop Capture
 
Océ InMotion 02.05. bis
05.05.06
Hamburg • Invoice CENTER
• Steuer CENTER
• Open Text Desktop Capture

 
 
P.S.: Sollte der Newsletter für Sie nicht von Interesse sein, nehmen wir Sie aus unserem Verteiler. Einfach eine E-Mail an contents-dt@opentext.com.