Contents - Newsletter for Document Professionals
 

Contents 02/2005

 

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Daten und Dokumenten? Was ist der Unterschied zwischen einem Euro-Betrag in einer Rechnungsbuchungs­transaktion und dem gleichen Betrag auf dem zugehörigen Rechnungsdokument? Wo liegt insbesondere der Unterschied, wenn das Dokument elektronisch vorliegt (Non-Coded Information NCI), sei es als gescanntes Image oder als originär elektronisches Dokument (Coded Information CI z. B. Word-Dokument)?

Lesen Sie mehr dazu in unserem neuen Newsletter. Ebenso darüber, wie die Brücke von Dokumenten zu Daten konkret geschlagen werden kann. Diesmal wollen wir zeigen, dass der Einsatz einer Dokumentenanalyse auch bei kleineren Anwendungen lohnt. Viel Spaß beim Lesen!

Johannes Schacht

Inhalt
 
 
 Aus unseren Projekten


DOKuStar in der Personalabteilung: Erfassung von Lohnsteuerkarten

Es ist immer das Gleiche: Zu Beginn eines Jahres gibt jeder Mitarbeiter seine Lohnsteuerkarte bei der Personalabteilung ab. Jetzt sind die Sachbearbeiter gefordert: Sie gleichen die Daten (Steuerklasse, Freibeträge, Anzahl der Kinder, Religion etc.) auf der eingereichten Karte mit der eigenen Stammdaten-Datei ab und übernehmen eventuelle Änderungen. Bei Unternehmen mit vielen Mitarbeitern bedeutet das viel Arbeit.

Was liegt da näher, als diese Vorgänge zu automatisieren! Die Volkswagen AG macht es vor. Denn bei rund 80.000 jährlich zu bearbeitenden Lohnsteuerkarten war die Installation einer elektronischen Lohnsteuerkarten-Bearbeitung notwendig. Herausfordernd ist hier vor allem die Verarbeitung von Lohnsteuerkarten ehemaliger Mitarbeiter, die Anspruch auf eine Betriebsrente haben. Zwischen ihnen und dem Unternehmen fehlt der regelmäßige Kontakt und anspruchswirksame Veränderungen werden im normalen Jahresablauf nur unzureichend aktualisiert. Deshalb ist die Einreichung der Lohnsteuerkarten ein wichtiger Anlass, die bestehenden Stammdaten auf den neuesten Stand zu bringen.

Das installierte System besteht aus dem Workflow-Tool BUSY und der Dokumentenanalyse-Software DOKuStar. Beides bewährte Produkte und „top of the art“. In der Fachabteilung wird die Lohnsteuerkarte zunächst gescannt. Aus dem entstandenen Image interpretiert und extrahiert DOKuStar die relevanten Daten. Im Anschluss erfolgt der Abgleich mit den Stammdaten automatisch. Abweichende Daten markiert das System in der BUSY-Korrektur. Der Benutzer hat nun die Möglichkeit, die gelesenen Daten oder die Stammdaten zu bestätigen. Die geänderten Daten werden mit einer Ausgabedatei zur Weiterverarbeitung bereitgestellt.

Gesteuert und kontrolliert wird der gesamte Vorgang von dem BUSY-Workflow. Automatisierte Lohnsteuerkarten-Bearbeitung: Vielleicht auch eine Idee für Ihre Personalabteilung? Lesen Sie mehr zu dem Thema im folgenden Infoblatt.

   
 Invoice CENTER rechnet sich auch bei geringerem Rechnungsaufkommen. Rechnungsbearbeitung beim WDR.

Wo steht geschrieben, dass sich eine automatisierte Rechnungsbearbeitung nur lohnt, wenn große Rechnungsaufkommen, am besten ab 100.000 Dokumente, bearbeitet werden müssen? Ist es nicht genauso interessant, wenn weniger Rechnungen erfasst werden, diese aber ganz spezifische Anforderungen stellen? Anforderungen, die zeigen, dass die Software mehr kann als nur Masse wegzuarbeiten. Genau das passiert beim WDR. 60.000 Rechnungen pro Jahr ist keine bedeutende Zahl, aber dafür stellen sie Invoice CENTER vor die Aufgabe, immer wieder völlig neue Rechnungslayouts lesen und analysieren zu müssen. Wie die Rechnungsbearbeitung diese Vielfalt bewältigt und weitere spannende Fakten zu diesem Invoice CENTER- Projekt lesen Sie unter www.captaris-dt.com/reference/wdr/

 Von unseren Produkten


Was heißt eigentlich SAP Integration?
Es ist schnell gesagt, dass Invoice CENTER für SAP® vollständig in SAP integriert sei. Doch was heißt das konkret, schließlich braucht jedes System zur Rechnungs­bearbeitung einen Anschluss an das unterstützte Finanz­buchhaltungs­system?
Vollständige Integration heißt, dass jeder Verarbeitungsschritt unter der Kontrolle von SAP erfolgt. Dazu müssen insbesondere automatische Datenextraktion und die zugehörige Validierung in SAP integriert sein. Nur wenn das Rechnungsdokument nie SAP verlässt und der Betreiber kein zusätzliches IT-System warten muss, können z.B. alle Verteil- und Sicherheitskonzepte von SAP übernommen werden.

Was einfach und logisch klingt, ist doch vielen Verantwortlichen in den Finanzbuchhaltungen nicht bekannt. Uns erreichen immer wieder Ausschreibungen, die scheinbar alternativlos von einer dem SAP vorgelagerten Datenerfassungslösung ausgehen. Dann obliegt es unseren Beratern, die Vorzüge einer integrierten Lösung aufzuzeigen. Das gelingt immer, spätestens wenn das System live demonstriert wird.

 Dokumente und Daten


Dokumente und Daten

Die Frage nach dem Unterschied zwischen Dokumenten und Daten führt – wenn sie ernsthaft ausgebreitet wird – in philosophisches Terrain und berührt die Trennlinie zwischen geistiger und materieller Welt. Auch wenn ein Dokument dasselbe Datum enthält wie eine Datenbank – also zum Beispiel ein Bestelldatum –, unterscheiden sie sich. Die Bestellnummer in der Datenbank lässt sich innerhalb des Rechners semantisch verwerten und lässt sich im Sinne einer Tagesangabe manipulieren, beispielsweise lässt sich der Wochentag ermitteln. In einem Dokument ist das Datum bestenfalls eine Abfolge von ASCII-Codes, manchmal aber auch nur eine Ansammlung von Pixeln oder gar nur schwarzen Flecken auf einem Stück Papier. Erst die Übertragung in Daten, sei es im Rechner oder im Kopf des Menschen, macht die betreffenden Informationen wieder verarbeitbar. Und was der Unterschied dieser beiden Verarbeitungsformen ist, kann noch niemand eindeutig beantworten. Wir wissen nur so viel: Der Unterschied ist groß!

Aber auch ohne diesen Diskurs weiterzuführen, ist erkennbar, dass Dokumente für Menschen gemacht sind und Daten für Maschinen, die in diesem Fall ja auch treffend Datenverarbeitungsanlagen genannt werden.

Daten und Dokumente sind jedoch im Regelfall keine Anschauungsobjekte für angehende Philosophen, sondern dienen dem profanen Zweck der Informationsspeicherung und -übermittlung, welche in der Arbeitswelt in einen Geschäftsprozess eingebettet sind. Und sosehr es auch unser Bestreben ist, diese Prozesse zu automatisieren, werden Dokumente und Daten doch wie zwei Seiten einer Medaille dauerhaft nebeneinander stehen.

Auch wenn Geschäftsprozesse heute weitgehend automatisiert werden können – vollkommen vom Menschen losgelöst können sie nicht werden. Darum bleibt die Aufgabe dauerhaft bestehen, Daten aus Dokumenten zu extrahieren. Eine Aufgabe, der sich Océ Document Technologies verschrieben hat.

 Unser Eventkalender


Document Technologies on the Road

Das Thema der Rechnungsprüfung nach § 14 UStG hatte ca. 20 interessierte Besucher nach Mülheim gelockt. Peter Rauß von KPMG und Reiner Kappus von DMS-Consulting waren unsere Gastredner. Wie viele Facetten das Thema hat, wurde immer dann deutlich, wenn die Teilnehmer die Diskussion auf einzelne Punkte lenkten, wie z. B. auf die Frage, wie mit einer elektronisch nachgereichten Rechnungsinformation (z. B. des Lieferzeitpunkts) zu einer als Papier eingegangenen Rechnung zu verfahren sei. Die praktische Vorführung neuer Funktionen in Invoice CENTER für SAP rundete die Veranstaltung ab.

Die Zeit der Großveranstaltungen vor der Sommerpause ist langsam um. Auf welchen Veranstaltungen Sie uns demnächst treffen können, entnehmen Sie bitte der folgenden Liste.

Veranstaltung Datum Ort Schwerpunkte
       
Xplor 20.06. bis
22.06.05
Baden-Baden • Circle of Information
 
European Purchase to Pay Summit 06.07 bis
07.07.05
Paris • Invoice CENTER
 
TAWPI 2005 24.07 bis
27.07.05
Baltimore • Rechnungsverarbei-
   tung
 
DMS 27.09. bis
29.09.05
Essen  
 
DSAG Jahreskongress 11.10. bis
13.10.05
Bremen • Invoice CENTER

 
 
P.S.: Sollte der Newsletter für Sie nicht von Interesse sein, nehmen wir Sie aus unserem Verteiler. Einfach eine E-Mail an contents-dt@opentext.com.